QR Code Generator

Der QR Code – ein Code für alle Fälle oder ein Code für Alle?

Der QR Code wurde von Toyota als fehlertoleranter Code für die Teilelieferung entwickelt. Im Gegensatz zu Strichcodes hat der QR Code eine Fehlertoleranz. Das heißt je nach Qualität des QR Codes darf ein bestimmter Anteil des Codes unleserlich sein. Die Abstufungen gehen dabei von L, das entspricht 7% unleserlicher Daten, bis H, welches 30% unleserlicher Daten entspricht.
Diese Eigenschaft hat Vor- und Nachteile. Ein Vorteil ist, je geringer die Fehlertoleranzrate ist, desto mehr Informationen kann man im QR Code unterbringen. Auf der anderen Seite kann man bei einer Fehlerrate von 30% Teile des QR Code mit einem Logos überdecken. Wenn man schnell und einfach einen QR Code erstellen möchte, bietet das Internet verschiedene Adressen zum Erstellen der Codes.

Wie erstellt man einen QR Code? Und was kann man damit anfangen?

Die Erstellung geschieht mithilfe eines QR Code Generators. Dabei wählt man die Qualitätsstufe des Codes und füllt die vorgegebenen Textfelder aus. Da keine Überprüfung der Daten stattfindet, muss man seine Eingaben selber auf Fehler kontrollieren. Durch einen Klick auf den Button QR Code generieren erzeugt man den QR Code. Diesen kann man als Bild in verschiedenen Formaten herunterladen. Als Bildformat eignen sich JPG, PNG und GIF. Das Bild mit dem QR Codes kann man dann problemlos weitergeben.

Man kann QR Codes für viele sinnvolle oder witzige Dinge verwenden. Einige Mitmenschen finden es bestimmt lustig ein T-Shirt mit einem QR Code zu versehen, der einfach nur sagt: „Ich bin eine Frau/ein Mann!“
Ein sinnvoller Einsatz des QR Codes ist die schnelle und unkomplizierte Weitergabe von Informationen. So ist es zum Beispiel möglich in einem QR Code die kompletten Kontaktdaten zu hinterlegen. Diesen platziert man dann als Bild zum Beispiel auf der Rückseite seiner Visitenkarten.

Der QR Code kann zum Beispiel mit einem Smartphone ausgelesen werden. Da im QR Code auch die Art der gespeicherten Information hinterlegt ist, kann die Software des Smartphones die Daten direkt ins Adressbuch des Handys übernehmen. Dadurch erspart man dem Empfänger Arbeit und vermeidet Tippfehler. Bei der Verwendung von QR Codes auf Visitenkarten sollte die Fehlerrate auf L festgelegt werden, damit man möglichst viele Daten unterbringen kann.

Möchte man sichergehen, dass die Daten jederzeit lesbar sind, kann man die Fehlerrate auch auf einen höheren Wert setzen. Dann sollte man den QR Code aber auch möglichst groß machen. Bei Visitenkarten wäre die Größe dann 5 cm mal 5 cm.

Ein weiterer sinnvoller Einsatz von QR Codes sind zum Beispiel Links zu Internetseiten. So verwenden viele Unternehmen des öffentlichen Nahverkehrs QR Codes auf Fahrplänen um die Kunden auf ihre Internetseite weiterzuleiten. Dort erfahren die Kunden dann die aktuellen Verspätungen.
Geo-Cacher können zum Beispiel die geografischen Daten oder Textinformationen in einem QR Code hinterlegen.

Hotels oder Restaurants hinterlegen ihre Wifi-Zugangsdaten in einem QR Code. Dann heißt es einfach abfotografieren und los surfen.
Da QR Code nur aus schwarzen Datenblöcken besteht, kann man als Hintergrund für den QR Code farbige Hintergründe oder Bilder verwenden. So ist es zum Beispiel möglich den QR Code auf einer gelben Folie aufzubringen. Wichtig ist dabei nur , dass ein genügend großer Kontrast besteht. Den QR Code auf einer dunkelbraunen Folie aufzubringen kann zu Leseproblemen führen. Die Probleme beim Erstellen kann man verringern, indem man den Code vergrößert und gleichzeitig die Fehlertoleranz auf H setzt.

Eines muss man allerdings beachten. Der QR Code kann nur eine Art der Information beinhalten! Bei einem QR Code, der nur Text enthalten soll, ist die Anzeige der geografischen Daten nur als Zahlen-/Buchstabenkombination möglich. Ein Auslesen und gleichzeitiges Anzeigen der Daten auf Google-Maps ist dabei nicht möglich.