Webdesign

Gibt man das Stichwort “Webdesign” in das Fenster diverser Suchmaschinen im Internet ein, wird man von Ergebnissen und Angeboten regelrecht erschlagen. Vor allem letztere verweisen auf sämtliche Internetauftritte von sogenannten Webdesign Agenturen. Bereits bei der einfachen Suche werden prompt über 62 Millionen Ergebnisse aufgelistet, die sich allesamt auf das Schwerpunktthema Webdesign beziehen.

Blickt man auf die zahlreichen Angebote wird eines schnell deutlich: Hinter Webdesign steckt nicht nur eine einfache Begriffsdefinition, sondern ein weltweit hart umkämpfter Markt. Das zeigt sich daran, dass Suchmaschinenrankings zunächst diverse Angebote präsentieren, bevor überhaupt erstmal der Ansatz einer, wohlbemerkt werbefreien, Begriffserklärung kommt. Dieser Artikel soll aber zu etwas mehr Durchsicht verhelfen und das Spektrum Webdesign genauer durchleuchten.

Die Geschichte hinter Webdesign

Der beste Weg um den Bereich Webdesign besser verstehen zu können, beginnt am Anfang; also mit der geschichtlichen Herleitung. Heutzutage umfasst Webdesign eine ganze Wissenschaftsdisziplin, die sehr breit gefächert und im Kern kaum greifbar ist.

Daher ist es zunächst einmal wichtig, die Grundlagen näher zu erläutern, die den Weg des eigenständigen Zweiges Webdesign bereitet und über die vergangenen zwei Jahrzehnte viele neue Arbeitsbereiche und -plätze geschaffen haben. Die Entwicklung des Internets kann zugleich als Geburtsstunde des Webdesigns betrachtet werden.

Zwar sind die Expertenmeinungen in diesem Punkt etwas unterschiedlich, aber letztendlich ist das Internet der Grundbaustein und Wegbereiter der Disziplin Webdesign. Konkret bewegen wir uns in einem Zeitraum, der Anfang der 1990er Jahre zu verorten ist. Zu Beginn waren Internetseiten noch rein textbasiert und im Vergleich zu heute wenig anschaulich.

Die Techniken des Programmierens können aber im Grunde genommen im Rückblick schon als Webdesign Handwerkszeug betrachtet werden, da es zielführend auf maßgeschneiderte Darstellungsvarianten ankam. Dies liegt nun schon mehr als ein viertel Jahrhundert zurück und dennoch kann die Geschichte vom Webdesign als eine noch recht junge bezeichnet werden.

Auf der ganzen Welt wurden immer mehr PCs miteinander vernetzt und mit diesem wuchs auch der Ballungsraum des Internets. Zwischen 1995 und 2000 stieg die Zahl der an das globale Netzwerk angebundenen Endgeräte rasant an und neben Firmenkunden wurde das Internet nun auch für Privatanwender deutlich interessanter und zugänglicher.

Der Markt wurde in kürzester Zeit immer größer und es etablierten sich immer mehr Webbrowser, die ansprechender und umfassender waren als die zuvor genutzten Textseiten. Mit JavaScript, HTML, CSS oder auch Flash begann der Siegeszug des multifunktionalen Internets. Dank vieler Formatvorlagen war es nun noch einfacher möglich, Internetseiten mit Design- und Funktionselementen auszustatten.

So entstanden auch die ersten Onlineshops, die zum Teil noch heute Marktführer in ihren Segmenten sind. Die neuen Techniken sind vom Ursprung her natürlich das Werk von Programmierern, jedoch liegt jedem einzelnen Schritt auch Webdesign zugrunde.

Denn am Ende geht es nicht zuletzt um die visuelle Umsetzung der gewünschten Inhalte, die von Usern aufgerufen werden und vom jeweiligen Endgerät auch dargestellt werden können. Programmieren, Gestalten und Umsetzen sind wichtige Teilbereiche der Disziplin Webdesign, die auch gegenwärtig und zukünftig eine zentrale Rolle spielen.

Design als Teil der technischen Umsetzung bedeutet auch, dass entsprechende Grafiken und Bilder kreiert und optimiert werden. Das Webdesign wird also auch durch die Sparte der digitalen Bildbearbeitung komplettiert, die entscheidende Grundlagen hinsichtlich der optischen Wahrnehmung liefert.

Webdesign, so lässt sich festhalten, ist für das Internet ein unabdingbarer und fundamentaler Baustein. Webdesign steht dauerhaft vor der Herausforderung, mit der Zeit zu gehen und auch entsprechend zeitgemäße Lösungen zur technischen Umsetzung zu bieten.

Webdesign und seine Aufgaben in der heutigen Zeit

Die verschiedenen Programmier- und Gestaltungstechniken ermöglichen dem Webdesign einen sehr großen Handlungsspielraum. Die über die Suchmaschinen erreichbaren Angebote rund ums Webdesign, beinhalten oftmals den Begriff SEO (search engine optimization), zu Deutsch Suchmaschinenoptimierung.

Dieses Mittel ist ein Kernbereich des heutigen Webdesigns und bezieht sich auf die Auffindbarkeit eines Webauftritts. Sobald Internetseiten ans Netz gehen, werden sogenannte Metadaten und Schlüsselwörter im jeweiligen Content hinterlegt und auch die im Seiteninhalt platzierten Texte sind mit keywords, also Schlüsselwörtern, gespickt und dienen allesamt dem SEO.

Suchmaschinen finden diese Wörter und je geschickter diese platziert sind, desto schneller steigt die Seite bzw. deren Inhalte in den Suchrankings. Webdesign spielt auch bei Apps und dem mobilen Internet eine zielführende Rolle.

So übernimmt es zum einen die grafische Gestaltung als auch die Anpassung an die jeweiligen Bildschirme der Empfangsgeräte. Mittels Webdesign können Inhalte und Seiten auf jedem Display korrekt angezeigt werden; ganz gleich ob am Smartphone, Laptop, Tablet oder Fernsehgerät – Webdesign macht es möglich.

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