Kyritz

Kyritz ist eine Stadt im Landkreis Ostprignitz-Ruppin, in Brandenburg, Deutschland. Es befindet sich 28 km westlich von Neuruppin und 28 km südöstlich von Pritzwalk.

Die Stadt liegt in der Nähe der Kyritzer Seenkette. Die Stadt wird "Kyritz an der Knatter" genannt. Der Lärm zahlreicher Wassermühlen entlang eines Baches parallel zur Jäglitz war der Grund für diesen Spitznamen. Dieser Flusskanal existiert nicht mehr.

Die Stadt umfasst die Bezirke Berlitt, Bork, Drewen, Gantikow, Ganz, Holzhausen, Kötzlin, Lellichow, Mechow, Rehfeld und Teetz.

Geschichte

  • Im Jahre 946 wurde Kyritz erstmals schriftlich erwähnt.
  • Im Jahre 1225 wurde hier ein Franziskanerkloster gegründet (aufgelöst 1552).
  • Im Jahre 1237 erhielt Kyritz (ursprünglich Chorizi) das Stendaler Stadtrecht. Die Stadt liegt im Gebiet Prignitz, slawische pregynica (bedeutet "unzugängliche Wälder").
  • Im 14. Jahrhundert wurde Kyritz Mitglied der Hanse. Zu dieser Zeit wurden die Pfarrkirche St. Marien und die Stadtmauer errichtet. Die Kirche und Reste der Stadtmauer sind noch heute erhalten.
  • Im Jahre 1488 wurde das erste Kyritzer Bier "Mord und Totschlag" gebraut. Das Bier wird noch immer in Neuzelle gebraut.
  • Im Jahre 1600 wurde Hans Christoff Graf von Königsmarck geboren, ein führender schwedischer General im Dreißigjährigen Krieg, der vor allem durch die Eroberung Prags im Jahre 1648 bekannt wurde.
  • Im Jahre 1626 starben 800 Kyritzer an den Folgen der Beulenpest.
  • Im 17. und 18. Jahrhundert entstanden Fachwerkhäuser, die noch heute das Stadtzentrum dominieren.
  • Zwischen 1806 und 1814 von den Franzosen besetzt. 1814 wurde die "Friedenseiche" gepflanzt, die noch heute auf dem Marktplatz vor dem Rathaus steht.

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