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URL Encoder und Decoder - damit der Link zum Ziel führt

Als das Web geboren wurde, verwendete man ausschließlich ASCII-Zeichen in Links. Doch mit dem Aufkommen von dynamisch generierten Dokumenten, PHP und Content Management Systems entstand die Notwendigkeit, aus Textzeilen mit Nicht-ASCII-Zeichen oder Zeilen, die sog. reservierte Zeichen enthielten, eindeutige URL zu machen, mit denen Server und Browser umgehen konnten. URL Encoder und Decoder waren die Antwort darauf.

URL Encoder - die Link-Übersetzer

Viele moderne Content Management Systems und Shopsysteme verfügen über ausgeklügelte Mechanismen, um von vornherein Nicht-ASCII- und reservierte Zeichen in solche Zeichen umzuschreiben, die in URL zulässig und eindeutig sind. Andere Systeme wiederum setzen darauf, intern einen URL Encoder zu verwenden, menschlichen Benutzern aber eine sogenannte sprechende URL anzuzeigen. Damit der sprechende Link auf das richtige Dokument führt, muss in die anderer Richtung ein Decoder die durch den Browser angefragte URL in eine Form übersetzen, die der Webserver mit dem richtigen Dokument beantworten kann. Damit es nicht zu Missverständnissen kommt (und die URL ins Nirgendwo - sprich auf die 404-Seite - führt), müssen die Regeln, welches Zeichen wie umschrieben wird, eindeutig sein. Wenn das Encoding fehlerhaft ist, wird der Decoder die URL wahrscheinlich nicht richtig verstehen und der Webserver nicht das richtige Dokument zurückgeben.

Beispiel: Leerzeichen Üblicherweise gilt ein Leerzeichen als Ende des URL Strings. Was aber, wenn ich automatisch Dokumententitel, die Leerzeichen enthalten, in URLs umwandeln will? Zum Glück gibt es einen Umweg: Leerzeichen werden nach RFC3986 durch die Zeichenfolge „%20“ ersetzt.

Ähnlich verhält es sich mit den sogenannten reservierten Zeichen, die innerhalb einer URL eine besondere Funktion oder Bedeutung haben: Das Zeichen # ist normalerweise ein Sprunganker für einen Verweis auf eine bestimmte Stelle in einem Dokument; das Fragezeichen leitet einen Query-Teil ein. Sollen derartige Zeichen diese Funktion in einer URL nicht haben, müssen sie von einem Encoder so umgewandelt werden, dass der Browser sie nicht als ihre reservierte Funktion missversteht und dann vergeblich ein solches Dokument anfragt.

Und last not least gibt es noch Nicht-ASCII-Zeichen wie z.B. die deutschen Umlaute oder das ß: auch diese können bisher (trotz Umlaut-Domains!) nicht direkt in einer URL verwendet werden, sondern müssen encoded werden.

Korrektes URL Encoding hat auch für SEO einen Vorteil: Es erleichtert die Verwendung von "sprechenden URLs", die nicht nur für Benutzer ansprechender (und leichter zu merken) sind, sondern auch das gewünschte Keyword beinhalten und somit ein zusätzliches Rankingsignal aussenden können. Enthält die URL das gesuchte Keyword, so wird dieses in der Suchergebnis-Anzeige in der URL fett angezeigt. Das führt zu einer höheren Klickrate gegenüber einer URL ohne Keyword.

URL Decoder

Der URL Decoder ist das unverzichtbare Gegenstück zum Encoding. Damit die Maschine das korrekte Dokument ausgibt, muss sie die encodierte URL auch verstehen - und dem menschlichen Besucher soll nach Möglichkeit eine gut lesbare URL angezeigt werden. Ein zuverlässiger Decoder besonders dann wichtig, wenn in automatisch generierten URL regelmäßig Nicht-ASCII-Zeichen vorkommen - wenn hier nicht eindeutig ist, welches Encoding verwendet wurde, kann aus einem "ö" in der decodierten URL auf einmal ein "%F6" werden. Der googleseo.de URL Decoder hilft Ihnen darum, festzustellen, ob eine URL aus dem Encoding korrekt ausgelesen werden kann.