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GZIP Komprimierung - für die schnellere Übermittlung der Website

Eine schnellere Übertragung der Website kann die Nutzererfahrung wesentlich verbessern. Kurze Ladezeiten sorgen für höhere Verweildauern (was als positives Nutzersignal wirkt) und beeinflussen die Conversion Rate in Shops sehr positiv. Die Ladezeit wird von Google zudem als Qualitätsfaktor herangezogen; was die Übertragung der Website beschleunigt, kann also nur rundum von Nutzen sein. Eine etablierte Technik für schnellere Übertragung von Websites ist die Komprimierung mit GZIP. Die übertragenen Dateien können damit vor allem bei Textdateien (zum Beispiel CSS-Code) um bis zu 90% verkleinert werden.

GZIP ist ein kleiner, aber mächtiger Baustein, wenn es um die suchmaschinen- und benutzerfreundliche Gestaltung von Websites geht. Die durchschnittliche Größe von Websites steigt dank Multimedia-Inhalten, Responsive Design mit großen CSS-Dateien und hochauflösenden Grafiken immer mehr an und befindet sich mittlerweile im Megabyte-Bereich. Natürlich wäre es erstrebenswert, auch die Seitengröße selbst möglichst klein zu halten. Das ist jedoch nicht immer möglich; gerade wenn man die Vorteile von Responsive Design für die Benutzererfahrung nutzen möchte, sind Kompromisse zwischen geringem Datenvolumen und zeitgemäßem Design nötig. Die Einsparung von übertragenem Volumen kann sich bei aktiver GZIP Komprimierung deswegen zu einem beeindruckenden Geschwindigkeitsvorteil summieren.

Was ist GZIP Komprimierung?

Die erste Version von GZIP wurde 1992 veröffentlicht. Die Software zur Komprimierung von Daten wurde von Jean-Loup Gailly und Mark Adler als Ersatz für das Unix-Programm compress geschrieben. Die Beliebtheit und Verbreitung von GZIP gründet sich auf der freien Lizenz - GZIP ist Freie Software und unter GPL lizenziert - und auf ihrer Leistungsfähigkeit. Außerhalb des Web ist GZIP vor allem auf Unix-basierten Systemen, zum Beispiel Linux, etabliert, und stellt dort neben tar einen Standard für die Komprimierung von Dateien dar.

Im Web wird GZIP zur Komprimierung von Websites eingesetzt, indem der Server Dateien vor der Übertragung komprimiert und der Browser sie nach der Übertragung entpackt. Da die Rechenzeit zur Komprimierung und zum Entpacken wesentlich geringer ist als die Zeit, welche die Übertragung der unkomprimierten Datei erfordern würde, entsteht ein nennenswerter Geschwindigkeitsvorteil. Der verbreitete Webserver Apache unterstützt GZIP von Haus aus; es kann über eine .htaccess-Datei aktiviert werden. Eine weitere Möglichkeit ist die Aktivierung im PHP-Code der Website. Moderne Content Management Systeme wie Wordpress und Joomla bieten Plugins, über die sich GZIP bequem einrichten und steuern lässt.

Die Komprimierung mit GZIP ist nicht die einzige Methode der HTTP Compression, sie ist jedoch die am weitesten verbreitete. Alle marktüblichen Browser beherrschen diese Art der Komprimierung. GZIP einzurichten ist darum ein Schritt zu einer möglichst vollständigen Unterstützung von Web-Standards und eine Performance-Optimierung, die eine große Zahl von potentiellen Interaktionen beeinflusst.

Komprimierung mit GZIP - das erfahren Sie im Check

Der googleseo.de Test prüft, ob GZIP Komprimierung auf Ihrer Website aktiv ist. Er ermittelt auch, wie viel Prozent des Datenvolumens mit GZIP eingespart wird (oder wie viel Volumen mit aktiver Komprimierung eingespart werden könnte) und stellt die komprimierte und die unkomprimierte Größe der übertragenen Daten in Bytes und Kilobytes dar. Sie können den Check der GZIP Komprimierung natürlich auf jede beliebige Website anwenden. Bei der Backlink-Akquise kann dieses Qualitätskriterium ein Puzzlesteinchen im Gesamtbild sein.