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PageRank Check - ist der PR wirklich tot?

1996 arbeiteten Larry Page und Sergey Brin, die späteren Gründer von Google, an der Stanford University an der Frage, wie eine neuartige Suchmaschine für das www Ergebnisse gewichten könnte. Ihre Antwort war ein damals neuartiges Konzept: Die Zahl und Qualität der Links, die auf eine Website zeigten, sollten als Maß für ihre Wichtigkeit gelten. Hat eine Seite viele Links von Seiten, auf die ihrerseits viele Links zeigen, potenziert sich der Effekt. Der PageRank erwies sich allerdings nicht als verlässlicher Indikator für die Qualität oder Relevanz von Websites, denn er konnte nicht messen, wie gut eine Seite die Frage des Nutzers beantwortete oder wie nützlich sie für das Anliegen des Users war.

Der PageRank war unabhängig von Keywords. Das machte sicher einen Teil seines Reizes aus - ein simpler Kennwert, der die Sichtbarkeit einer Seite unabhängig vom Kontext beschreibt.

Viele Webmaster schielten ehrgeizig auf den PageRank und versuchten ihn mit allen Mitteln zu steigern. Über dem beim PageRank Check angezeigten Wert drohten andere Qualitätsfaktoren, die zur Sichtbarkeit einer Seite in den SERPs beitragen, übersehen zu werden. Der Algorithmus erwies sich in seiner ursprünglichen Form als außerdem als anfällig für Manipulationen. Deshalb wurde die einseitige Orientierung am PageRank auch sehr kritisiert. Der Algorithmus für den PageRank wurde seinerseits von Google ständig optimiert, um ihn aussagekräftiger zu machen und Manipulationen entgegenzuwirken, und dem entsprechend wurde zuerst der Kauf von Backlinks, später auch der Verkauf in den Google Qualitätsrichtlinien verboten.

Am plötzlichen Fallen oder Verlust des PageRank war eine sogenannte Abstrafung allerdings auch sofort zu sehen. Ein plötzlicher Knick in der PR-Historie bedeutete fast immer, dass Google die Sichtbarkeit der Seite in Reaktion auf unlauteres Verhalten manuell verschlechtert hatte.

Ist der PageRank nun endgültig tot?

Bis Herbst 2013 warteten SEOs ungeduldig auf das sogenannte PR-Update, sprich die Veröffentlichung des PageRank durch Google. Denn es wurde unterschieden zwischen dem öffentlichen (der mit PageRank Check Toolbars oder ähnlichem abgefragt werden konnte) und dem sogenannten internen PageRank. PR-Update bezeichnete also lediglich die Veröffentlichung der Werte. Die Abstände zwischen den Veröffentlichungen schwankten stark, sie konnten wenige Wochen oder ein halbes Jahr betragen. Die Relevanz des PageRank als SEO-Kennzahl wurde in der SEO-Community heftig debattiert und er wurde immer wieder für tot oder irrelevant erklärt - besonders, wenn zwischen PR-Updates viel Zeit ins Land ging, in denen ein PageRank Check keinerlei Veränderung anzeigte... Im Dezember 2013 gab Google bekannt, den PageRank künftig nicht mehr zu veröffentlichen. Ist er damit ein für allemal tot? Nicht ganz: Der Algorithmus wird von Google weiterhin genutzt und optimiert und ist inzwischen Teil des sog. Hummingbird-Algorithmus. Als (manche würden sagen: täuschend) eindeutige SEO-Kennzahl, die für jedermann zugänglich ist, ist der PageRank damit wirklich Geschichte.

PageRank Check - die aktuellsten verfügbaren Daten zum PageRank

Obwohl der PageRank nicht mehr veröffentlicht wird, kann ein PageRank Check heute immer noch interessante Informationen liefern. Eine Seite, die Ende 2013 einen PR von mehr als 0 aufwies, hat zumindest damals schon existiert und ein wenig Sichtbarkeit bei Google besessen. Und eine Seite, die damals einen guten Wert aufwies, hat mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auch heute noch wertvolle Backlinks zu bieten.