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Die Mehrwertsteuer Frankreich stellt ein Thema dar, das von den Medien immer wieder gerne aufgegriffen und diskutiert wird. Eine Erhöhung derselben ist nämlich für die meisten Konsumenten mit einem Mehr an Ausgaben verbunden.

Die ersten Auswirkungen der Änderung der Mehrwertsteuer Frankreich sollten eigentlich ab Oktober des Jahres 2012 zu spüren sein. Allerdings wurde diese Maßnahme durch die sozialistische Regierung unter Francois Hollande gestoppt.

Jenes Szenario sorgte auch in Frankreich für Aufsehen. Ende Februar sorgten die konservativen Parteien unter der Führung von Staatschef Nicolas Sarkozy im Parlament des Landes nämlich dafür, dass eine Steigerung der Mehrwertsteuer Frankreich auf 21,2% in Betracht gezogen wurde.

Doch trotz dieser Erhöhung hätte der Steuersatz noch immer im europäischen Mittelfeld gelegen. Ab 2000 betrug die Mehrwertsteuer, nach einer Erhöhung auf 20,6% im Jahr 1995, lediglich 19,6%, was für günstigere Preise im Alltagsleben vieler Menschen sorgte.

In diesem Kontext ist zu erwähnen, dass es bei der Mehrwertsteuer Frankreich auf einige Produkte einen vergünstigten Steuersatz gibt. Bis ins Jahr 2010 konnte man zu relativ günstigen Preisen Telefon- und Internetdienste in Anspruch nehmen. Auf diese Weise ersparten sich die Einwohner Frankreichs einige Kosten. Die Höhe der jetzigen Mehrwertsteuer Frankreich liegt derzeit ein wenig über dem Steuersatz von Deutschland.

Jene Maßnahme bezüglich der Erhöhung der Mehrwertsteuer Frankreich hätte jedoch nicht nur Nachteile mit sich gebracht. Zur Kompensation sollten nämlich die Soziallasten der Arbeitgeber reduziert werden. Außerdem wäre mit den Mehreinnahmen das Budget der Securite Sociale, welche für die Auszahlung von Wohn- und Familienbeihilfen zuständig ist, aufgestockt worden. Der Staat Frankreich hätte einen zusätzlichen Gewinn von 13 Milliarden Euro.

Der Grund für die Diskussion zur Erhöhung der Mehrwertsteuer Frankreich liegt zu einem großen Teil an den Wettbewerbseinbußen der letzten Jahre. Auch in der Industrie kam es zu einem signifikanten Leistungsabfall. Es mussten insgesamt 900 Betriebe aufgelassen 100.000 Arbeitsplätze gestrichen werden. Abhilfe wollte man aber nicht nur durch die Änderung der Mehrwertsteuer Frankreich, sondern ebenso durch eine Lockerung der Arbeitsregelungen erzielen. Anstatt der traditionellen 35-Stunden-Woche, sollten Firmen mitunter auch flexiblere Arbeitsmodelle anbieten können. Mit dieser Regelung wollte man dem Problem der Betriebsverlagerung ins Ausland entgegenwirken. Da die Firmen sich außerhalb Frankreichs besser an die internationale Auftragslage anpassen können, gehen derzeit pro Jahr in etwa 36.000 Arbeitsplätze verloren.

Erwähnenswert ist außerdem, dass Grundnahrungsmittel, Restaurants und die Baubranche von den Erhöhungen der Mehrwertsteuer Frankreich nicht gewesen wären. Trotzdem war jener Schritt, vor allem in sozialistischen Kreisen, äußerst stark umstritten. Man befürchtet nämlich, dass die Kaufkraft, welche besonders zur Zeit der weltweiten Krise als finanzielle Stütze wirkte, beeinträchtigt wird. In Zukunft hätte es auf Grund des Höheren Steuersatzes der Mehrwertsteuer Frankreich zu einer weiteren Steigung der Inflation kommen können.

Unter der Regierung des Staatschefs Francois Hollande wurde gegen Sarkozys Reformpaket abgestimmt. Anstatt dessen soll die so genannte Vermögenssteuer eingeführt werden. Dadurch werden zukünftig 2,3 Milliarden Euro ins Staatbudget fließen. Von dieser Maßnahme sollen, in erster Linie, Personen, deren Vermögen sich auf über 1,3 Millionen Euro beläuft, betroffen sein. Die Bedeutende Reform soll im Herbst des Jahres 2012 erfolgen.



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